Der Pudel

 

ist unter allen Hunden eine der intelligentesten und auch vom äußeren Erscheinungsbild vielseitigsten Rasse. Ein besonderer Vorteil des Pudels ist, dass er nicht haart und somit auch für Allergiker geeignet ist.

Zu Unrecht wird er wegen seiner Frisuren oft belächelt oder sogar verspottet, denn unter dem krausen Haar verbirgt sich ein toller und vielseitiger Vierbeiner, der seinen Menschen viel Freude bereitet. Der Pudel trägt jede Frisur mit stolz. Er ist hochintelligent und extrem lernfreudig. Der Pudel hat, ordentlich gezüchtet, ein hervorragendes Wesen, ist sehr kinderfreundlich, aber auch wachsam. Er ist der ideale Familienhund und ein sehr treuer Begleiter.

Leider kann sich heute kaum einer mehr daran erinnern, dass Pudel einst Wasser-Jagdhunde waren, bevor sie zum Modehündchen degradiert wurden.

Da er vom Körperbau ein sehr gesunder und leistungsfähiger Hund ist, ist er sehr vielseitig. Vom reinen Familienhund über Blindenbegleithund bis hin zum Rettungshund, es gibt für ihn keine Grenzen. Er liebt sportliche Betätigung wie Agility oder Obedience, BGH I (Begleithundprüfung) und BGH II, werden von Pudeln oftmals mit sehr sehr hoher Punktzahl abgelegt (dass kommt natürlich auch auf den Trainer an).Auch Dogdancing wurde wahrscheinlich extra für Pudel erfunden !

Hier noch ein link Pudel als Rettungs- bzw. Blindenbegleithund oder

Gustav und Cash

http://www.wdr.de/tv/tieresucheneinzuhause/sendungsbeitraege/2011/0123/00_pudel_rettungs_und_blindenhund.jsp#pbild2

Der Pudel kann durchaus auch extremes leisten: Der amerikanische Musher John Sutor nahm in den Jahren 1989,1990 und 1991 mit seinen Pudeln am schwersten Schlittenhunderennen der Welt, dem Iditarod in Alaska teil. Sie bewältigten die 1600 km lange Strecke zwar nicht als Sieger kamen aber an und mussten nicht-wie viele andere- aufgeben!

 

John Sutor bei Johnny Carson

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=NDuBNEF9aXM

 

Eine weitere Verwendung des Pudels beruht auf seinem feinen Geruchssinn: Er wurde und wird als Trüffelsuchhund verwendet.

Und noch eine Besonderheit: Auch heute hat der Pudel noch Schwimmhäute zwischen den Zehen.

In Europa gibt es Pudel in 4 Größen Toypudel über 24 cm bis 28cm, Zwergpudel über 28 cm bis 35 cm, Kleinpudel über 35 cm bis 45 cm, Grosspudel über 45 bis 60 (+ 2cm Toleranz)

 

Pudel gibt es in Deutschland heute in den Farben: schwarz, weiß, braun, silber, apricot, red (rotfalb), harlekin (schwarz-weiß), black and tan (schwarz-loh).

 

Der Pudel kommt aufgrund seiner Haarbeschaffenheit nicht ohne Pflege aus

Vieles kann man selber machen siehe Seite Pudelpflege.

 

 

Der Pudel ist wahrscheinlich eine der ältesten Rassen und seine Herkunft liegt weitestgehend im Dunkeln. Wahrscheinlich waren es Jagdhunde und zotthaarige Hütehunde aus denen der Pudel entstand.

 

-Bereits auf griechischen und römischen Reliefs aus der Zeit Kaiser Augustus (63 v. bis 14 n. Chr.) sind pudelartige Hunde dargestellt, die in Löwenschur geschoren sind.

 

-Der Schweizer Gelehrte Conrad Gesner schreibt 1551-1558 die "Historica animalum". Hier erwähnt er einen Wasservögel jagenden Hund, dem durch das abnehmen der Haare an der hinteren Körperhälfte das Schwimmen erleichert wurde.

Bekannt wurden Pudel zunächst unter der Bezeichnung "Perro di Aqua", was Wasserhund bedeutet.

Auch der Cao di Aqua ( z. B Präsident Obama's Portugiesischer Wasserhund) gehört zur Verwandschaft.
Weitere Verwandschaft: Das "Löwchen", natürlich auch Bichons, Lagotto Romagnollo und und


Der Name Pudel entstand erst später und kommt vom altdeutschen Wort für Pfütze.

Die größte Verbreitung erlebte der Pudel im 18. Jahrhundert. Zu dieser Zeit waren die kleineren Varianten häufig als Begleiter von Damen der feinen Gesellschaft anzutreffen. Auch auf Jahrmärkten wurde der Pudel oft zur Schau gestellt, weil er wegen seiner besonderen Gelehrigkeit leicht allerlei Kunststücke lernte und dem amüsierten Publikum vorführte.

 

Gegen 1860 endete die Glanzzeit des Pudels.

Als die kurzhaarigen Jagdhunde-Rassen, das Hauptfeld als Gebrauchshund übernahmen - da nicht so pflegeaufwändig- verlor der Pudel an Bedeutung und wandelte sich zum treuen Begleiter, zum sogenannnten Gesellschaftshund.

Die ersten Rassekennzeichen des Deutschen Pudels wurden im Jahre 1880 in Berlin festgelegt. Um Anerkennung als standardgebendes Land stritten Frankreich und Deutschland. Deutschland hatte zu dieser Zeit bereits sehr viel im Zuchtgeschehen um den Pudel geleistet. Frankreich erhielt das Recht auf das Standardland erst, als Deutschland offiziell darauf verzichtete.

Erst in den 1920er Jahren stieg das Interesse an der vielseitigen Rasse wieder.

In den 1960er Jahren avancierte er zum Modehund - das schlimmste was einer Rasse passieren kann.

Auch bei Wikipedia kann man über Pudel mehr erfahren, folgender link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Pudel

 

 

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